Historische Dokumente

Ersterwähnung von Gimmersdorf in einer Urkunde am
2. Januar 970

Ersterwähnung Gimmersdorf: AA 0277 Gerresheim, Stift, Urkunden Nr. 4        2. Januar 970

Regest: Erzbischof Gero von Köln weiht das erneuerte Gebäude zu Gerresheim und spendet der Kirche Ländereien zu Gimmersdorf im Bonngau in der Grafschaft des Grafen Herimann und zu Rhöndorf in der Grafschaft des Grafen Godfrid.

Die Gerichtsbarkeitssiegel finden sich weiter auf anderen Urkunden aus dem Mittelalter:

Urheberrechtsvermerk:
Landesarchiv NRW – Abteilung Rheinland AA 0277 Gerresheim, Stift, Urkunden Nr.4

AA 0393 Marienforst, Urkunden Nr. 178 1618 November 11 „Vor den Schöffen des Gerichts im Ländchen Drachenfels verschreiben die Eheleute Joh. Gainsperg den Professoren auf der Höhe zu Bonn eine Rente von 5 Talern gegen ein Darlehen von 100 derselben aus ihrem Haus nebst Zubehör zu Liesem. 1618, auf Martin.“

Urheberrechtsvermerk:
Landesarchiv NRW – Abteilung Rheinland – AA 0393 Marienforst, Urkunde Nr. 178

Hexenwahn, auch in Gimmersdorf

Im „finsteren“ Mittelalter war der Hexenwahn weit verbreitet. Eine beeindruckende Schilderung der Hexenprozesse und deren Hintergründe im Drachenfelser Ländchen in der Zeit von 1630-1645 ist in den „Forschungen zur Deutschen Geschichte – Band 21“ aus dem Jahr 1881 verfasst. Auf den Seiten 615 – 621 dieses Werkes schildert der Chronist auch den Zeitgeist und die sehr weltlichen Motive dieses grausamen, mittelalterlichen Brauchs. Es war zu Zeiten des 30-jährigen Krieges. Je kleiner die Gerichtsbarkeit in ihrer Zuständigkeit war, desto größer die Zahl der Opfer und der sog. Denuntianten. Das Buch ist wikimedia/commens eingescannt und die betreffenden Seiten können dort im Original nachgelesen werden.