Gimmersdorf

Gimmersdorf ist ein Teil der Gemeinde Wachtberg, die 1969 im Zuge der Gebietsreform aus 13 Ortschaften gebildet wurde. Wachtberg grenzt direkt an Bonn – Bad Godesberg und gehört zum linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises (Autokennzeichen: SU).
Unser Verein kümmert sich um die Belange des Dorfes, organisiert Veranstaltungen, pflegt Traditionen und hat für jede Generation immer etwas zu bieten.
Unsere Homepage gibt weitmöglichst den aktuellen Stand der Dinge, informiert Sie über Interessantes und Wichtiges, bringt Informationen über das Dorf und bietet natürlich auch die Möglichkeit, mit uns via E-Mail rund um die Uhr Kontakt aufzunehmen.

Auf der Veranstaltungen – Seite haben wir die aktuellen Veranstaltungen aufgeführt, die wir vorbereiten. Zur Orientierung sind einige Luftbilder online, die zeigen Ihnen eine interessante Perspektive von Gimmersdorf.
Aus alter Zeit haben wir Historisches zusammengetragen. Stöbern Sie in der Ortsgeschichte und lassen Sie sich in (fast) vergangene Zeiten versetzen…
Eine eigene Seite haben wir unserem Lehrer Carl Cüppers gewidmet, der über viele Jahre in Gimmersdorf unterrichtet hat.

Bei aktuellen Anlässen (St. Martin, Weihnachten usw) stellen wir Sonderseiten bzw. Artikel ein.

Gimmersdorfer Leitbild

Die Gimmersdorfer Ortsvertretung hat 2011 einstimmig beschlossen, in enger Abstimmung mit den Bürgern ein Leitbild zu erstellen, das deutlich macht, wie wir in Gimmersdorf, einem Ort in der Gemeinde Wachtberg, zukünftig leben und die Struktur des Dorfes fortentwickeln wollen. Dieses Leitbild dient als Orientierungshilfe für zukünftige Entscheidungen von Ortsvertretung, Gimmersdorfer Ratsmitgliedern und Mandatsträgern sowie von Vereinen und uns Bürgern.

Für uns ist ein Leitbild nicht nur eine kurzfristige Orientierung und Zielsetzung. Es werden auch Ziele berücksichtigt, die zunächst wenig greifbar erscheinen.

Ortsentwicklung:

Die Ortsentwicklung wollen wir an einer Einwohnerzahl von ungefähr 1.000 Einwohner orientieren. Dies schließt eine ausufernde Bebauung aus. Baulücken sollen geschlossen werden und das Ortsbild soll in seiner bisherigen Struktur erhalten bleiben. Nach Bau der Ortsumgehung wollen wir die Möglichkeit nutzen, den Straßenbereich um die Kapelle und den Dorfplatz bürgerfreundlicher zu gestalten. Neubauten sollen sich am Ortsbild und der vorhandenen Bebauung orientieren. Den bestehenden 11 Baudenkmälern soll der besondere Schutz gelten.


Vereine, Kunst und Kultur:

Wir wollen die Aktivitäten der beiden Vereine „ Gimmersdorf aktiv“ und „Grün-Gold-Gimmersdorf“ unterstützen und bewahren, insbesondere im Bereich der Brauchtumspflege mit Karneval, Sankt Martin, Maifeier und  Bolzplatzfest. Gimmersdorf verfügt über ein lebendiges Vereins- und Kulturleben. Das Atelier Franke und der Kulturgarten Rosenberg sind aktuelle Beispiele. Wir begrüßen weitere Aktivitäten auf der Vereins- und kulturellen Ebene, soweit sie mit unserem Leitbild übereinstimmen.

 

Verkehr:

Durch eine Realisierung der Ortsumgehung erhält Gimmersdorf die Möglichkeit zur Verbesserung der Verkehrssituation für alle Nutzer. Gaststätte, Dorfsaal, Dorfplatz und Spielplatz müssen gut erreichbar sein, eingebettet in einer allgemeinen, der Örtlichkeit angepassten Geschwindigkeitsbegrenzung. Wir wollen Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer im Ort und sichere Querungen der Umgehungsstraße. Wo möglich, sollen Spielstraßen ausgewiesen werden. Durchgangsverkehr soll durch geeignete Maßnahmen verhindert werden.

Die derzeitige K 14 zwischen Berkum und Gimmersdorf soll nach dem Bau der Umgehungsstraße für Radfahrer, Fußgänger, Sonderfahrzeuge in besonderem Auftrag, Busverkehr und landwirtschaftliche Fahrzeuge reserviert sein.

Ökologie:

Die Landwirtschaft prägt auch in Zukunft den dörflichen Charakter. Daher gilt dem Erhalt einer an den Grundsätzen der guten landwirtschaftlichen Praxis orientierten Bewirtschaftung der Nutzflächen sowie landschaftspflegerischen Aspekten das besondere Augenmerk. Der Erhalt von Streuobstwiesen, der Verzicht auf Monokulturen und die Beibehaltung des Landschaftsbildes sind unter wirtschaftlichen und touristischen Grundsätzen in Einklang zu bringen.

Wir begrüßen Initiativen in Gärten und auf anderen Flächen, die dem Schutz der einheimischen Tierwelt durch ortstypische Hecken, Sträucher und Obstbäume dienen.

Eine Begrünung entlang der Umgehungsstraße soll zukünftig das abwechslungsreiche Landschaftsbild beleben.

 

Das landschaftlich schöne Umfeld muss erhalten bleiben und für eine Naherholung von Einwohnern und Gästen nutzbar sein. Dazu gehören sichere und attraktive Wege mit Ruheplätzen für Spaziergänger und Radfahrer in und um das Dorf und zur Verbindung mit den Nachbarorten.

 

Infra-Sozialstruktur:

Dorfplatz, Spielplatz, Dorfsaal und Gaststätte in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander sind eine Einheit, ergänzt durch den etwas weiter entfernten Bolzplatz. Wir wollen diese Einheit als Kommunikationszentrum für Jung und Alt bewahren. Sie in ihrer Vielfalt zukünftig zu stärken, muss unser aller Ziel sein.

Dazu gehört insbesondere der Dorfsaal. Unter Beibehaltung der gegebenen Nutzungsstruktur und der Sicherung der bisherigen Aktivitäten bietet er die Basis zum Aufbau eines Netzwerkes für Jung und Alt und zum Zusammenleben der Generationen sowie zur Verwirklichung unterschiedlicher Belange und Lebenssituationen.

 

Beispiele für Aktivitäten im Dorfsaal ( evtl. Zeitbörse ) könnten sein: Errichtung eines Jugendtreffs, Hausaufgabenhilfe, ein Mittagessensangebot für Senioren, Kinderbetreuung, Organisation von Hilfen beim Einkauf, im Haus und im Garten sowie weitere Aktivitäten zur Verbesserung der gesellschaftlichen Situation. Bis zur Errichtung eines eigenen Jugendtreffs soll es ein Angebot geben, das die Erreichbarkeit der vorhandenen Jugendtreffs in anderen Ortsteilen ermöglicht.

Ein Angebot von Waren des täglichen Bedarfs in geeignetem Umfang und zu bestimmten Zeiten ist ein weiteres Mittel zur Verbesserung der dörflichen Infrastruktur.